ab jetzt REAL <-> DIGITAL! Musik, Theater, Tanz, Interkultur
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In Arbeit und immer für interessante Beiträge offen...   Das Projekt

 

DEMOKRATIE LEBT - DURCH DICH!

 

...hier werden nach und nach Inhalte vom aktuellen Stand der Produktion eingepflegt. Es laufen Workshops zu verschiedenen Errungenschaften der Demokratie. Es wird von unterschiedlichsten Menschen und Gruppierungen unserer Stadtgesellschaft komponiert, choreographiert, getextet, geslamt, gesungen und getanzt, auf Basis von persönlichen Erlebnissen und Workshops mit Themen wie Gleichstellung von Mann und Frau, Rassismus, Kinderrechten u.v.m.. Die Ergebnisse werden in einer festlichen Veranstaltung am 16. Oktober 2021 um 19 Uhr präsentiert.

 

Unsere aktuellen Workshops:

Ist das wirklich schon die höchste Form von Demokratie, die wir erleben?

Entspricht der aktuelle Stand des demokratischen Zusammenlebens nicht eher unserem evolutionären Zustand als Rudeltier?

Oder könnten wir mehr Demokratie leben als wir denken?

 

Die Menschen und die Affen haben gemeinsame Vorfahren und wer weiß, wohin uns die zukünftige Entwicklung noch führt.

Noch haben die Menschen die beste Staatsform nicht gefunden. Die Demokratie ist jedoch entwickelbar und lebt! Wenn wir - das Volk und die Politiker*Innen - uns beteiligen, können wir diese Form verbessern und erweitern wie ein gemeinsames Kunstwerk.

Ein Kunstwerk, das aus teils sehr leidvoll und hart errungenen Erkenntnissen der Geschichte erwächst, wie ein Baum aus dem Boden der Geschichte.

 

 

 

 

 

Die Skizzen sind vom Schüler Luis Lavadi (16 Jahre),

die Notizen dazu vom Projektleiter Markus Romes.

Die Religionsfreiheit ist für demokratische Staaten ein Muss. Dass man friedliche Koexistenz feiern kann, ist aber noch lange keine Selbstverständlichkeit, denn wie viel Freiheit gewähren sich die Religionen tatsächlich untereinander? Lebt wirklich Toleranz in den Herzen und Köpfen? Wo ist die Grenze für die durch die Demokratie auferlegte Toleranz? Darf man Religionsführer tolerieren, die intolerant sind und sich in ihrem Glauben und Reden insgeheim oft und manchmal auch unverhohlen öffentlich über die anderen erheben und damit sogar bewusst Hass, Zwietracht und sogar Kriege schüren?

Demokratie lebt hier als Baum.

Der Baum mit seinen Bewohnern (im Bild als Affen dargestellt) zeigt so einen Idealzustand, den man hofft, mit der Demokratie zu erreichen, wo man frei seine Meinung sagen darf, in dem Kinder selbstverständlich lernen und spielen dürfen, die Jungen sich um die Alten kümmern so wie diese sich als Eltern um die Jungen gekümmert haben.

Die Baumbewohner können hier ihr Leben selber planen, die Lebensplanung mehr oder weniger verwirklichen und ihren Glauben in friedlicher Koexistenz leben. Es darf frei gelernt, geforscht, geliebt, geglaubt und gelacht werden. Die Bewohner haben es weit gebracht, ihr Baum wird gehegt und gepflegt wie ein guter alter Freund und er wächst und wächst auf dem Boden der Geschichte.

Weil es ihnen so gut geht, zeigt der Mensch neidvoll auf den Baum!

Wir ahnen, wenn wir auf den Baum und seine Bewohner schauen, dass wir zwar viel mehr haben, jedoch gerafft, geplündert, übertrieben, pervers konsumiert haben und die Natur zerstören werden. Langsam dämmert es uns, dass sie eventuell den besseren Weg eingeschlagen haben als wir. Sie betrachten uns mit Neugierde:

Welche werden die nächsten Veränderungen der Menschen auf dem Weg ihrer Evolution sein? Oder werden sie sich tatsächlich selber ihre Lebensgrundlagen immer weiter entziehen und sich aller Freiheiten, Würde, Lebensfreude und weitere Errungenschaften berauben, die sie durch die Demokratie bereits erreicht haben, um endlich auch wieder ein Rudeltier sein zu dürfen?

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