ab jetzt REAL <-> DIGITAL! Musik, Theater, Tanz, Interkultur
ab jetzt REAL <-> DIGITAL!  Musik, Theater, Tanz, Interkultur

Auch das Projekt Demokratie lebt - DURCH DICH! hat auf dem Weg zu seiner Premiere am 15. Mai im Meinlohforum / Ulm-Söflingen bewegende musikalische Beiträge hervorgebracht, neben vielen aussagekräftigen und berührenden Beiträgen, darunter Choreografien, Reden, Theaterszenen, Verkaufsständen, interaktiven Aktionen im öffentlichen Raum. Hier erleben Sie einen Ausschnitt des Titelliedes (Refrain) mit dem gleichnamigen Titel "Demokratie lebt - DURCH DICH!" von Olimpia Casa und Markus Romes. Das Lied wird demnächst mit Schulchören aus Ulm und Neu-Ulm verfilmt.

 

 

...und hier ist der ganze Song in einer Studioversion mit Olimpia Casa und Ihrer Band zu hören, die in der Phase der Einstudierung als Tutorial diente.

 

Demokratie lebt - DURCH DICH! Titellied - Tutorial für bei der Verfilmung mitwirkende Chöre:

 

Im Moment bereiten wir mit diversen Schulen ein Verfilmung des Liedes vor. Schulen aus der Doppelstadt Ulm/Neu-Ulm, die Interesse haben mitzumachen, sind herzlich willkommen! Der Film wird eine Visitenkarte für Demokratiebildung an diversen Ulmer und Neu-Ulmer Schulen und der Region.

 

Demokratie lebt - DURCH DICH!

Projekt-Präsentationen in Form einer Hommage an die Demokratie!

Am Sonntag, den 15.5. heißt es in der Halle am Meinlohforum:

 

Hoch lebe die Demokratie!

 

...denn die Demokratie und ihre Errungenschaften sind fragil und unter ständigem Beschuss!

Ihre Geschenke brauchen unsere Wertschätzung, unser Engagement, unsere KREATIVITÄT!

Finden wir noch rechtzeitig den wahren, wertvollen Kern? Worin besteht dieser?

 

Über 100 mitwirkende Bürger*innen Ulm und Neu-Ulms laden Sie zu einem Versuch ein, mit abwechslungsreichen, erhellenden, motivierenden Musik-, Rede- und Tanzbeiträgen den Schatz der Demokratie enthüllen.

 

Dein Beitrag für heute: Bitte leite diese Einladung weiter, damit viele Menschen kommen.

 

Übrigens ist nicht nur für geistige Nahrung gesorgt, sondern durch das nebenan stattfindende Street Food Festifval mit Speisen und Getränken aus aller Welt auch für das leibliche Wohl der ganzen Familie.

 

Herzliche Grüße

 

Markus Romes

Projektleitung

 

 

 

DEMOKRATIE LEBT - DURCH DICH ist als kulturelle Hommage und "Wertevergegenwärtigung" zu verstehen. Markus Romes ist Ideengeber und künstlerischer Leiter der Veranstaltung. Durch verschiedene Beiträge aus Musik, Reden, Tanz und Theater wird das Thema auf abwechslungsreiche, teilweise witzige und dennoch ernsthafte Art dargeboten. Demokratie braucht uns wie wir die Demokratie, Demokratie braucht Kunst und Kultur, das wussten schon die Erfinder der Demokratie, die "Alten Griechen" und gaben Ihren Bürgern einmal in der Woche frei, um ins Amphitheater zu gehen.

Solch eine Veranstaltung wollen wir sein. Hier steht dann das Lied "Die Demokratie ist weiblich" - eigens vom Prinzensänger Sebastian Krumbiegel für den Konzertchor Klangreich aufbereitet - neben Tanzchoreografien über die Errungenschaften, Fragilität und Feinde der Demokratie, weitblickenden Reden von Jugendlichen und jungen Erwachsenen des Vereins Jugend aktiv in Ulm und Neukompositionen von Olimpia Casa und Reinhard Horn.                                                              

Im Reichstagsgebäude, schlägt das Herz unserer Demokratie. Christo hatte das Gebäude 1995 vollständig verhüllt, nicht, um es zu verbergen, sondern um das Vordergründige in Frage zu stellen. „Verhüllen, um zu enthüllen“, damit lässt sich mit neu geschärftem Blick der kostbare Kern wieder entdecken und erkennen.

Wir leben in einer Demokratie mit all Ihren Errungenschaften, die uns lieb und teuer sind, konsumieren diese täglich wie Selbstverständlichkeiten. Dabei sind diese höchst fragil, wie wir in uns umgebenden marodierenden, mangelhaft präsidial geführter Scheindemokratien sehen, in denen es längst keine Pressefreiheit, keine Gleichberechtigung, kein Recht auf Bildung, auf medizinische Grundversorgung, keine Freiheit der Religion und Wissenschaften mehr gibt, Kinderrechte erheblich eingeschränkt sind. Noch vor kurzem haben wir mit Frankreich gezittert, mit Amerika, mit Ungarn etc...

Veranstalter: Verein zur interkulturellen Begegnung in Musik und Gesang e.V., eine Kooperation mit dem auch im Meinlohforum stattfindenden Streetfoodfestival.

ORT: Halle am Meinloh-Forum, Klosterhof 21, 89077 Ulm
!Nutzen Sie auch die Möglichkeit vor der Veranstaltung in der Pause und nach der Veranstaltung das Streetfoodfestival mit kullinarischen Köstlichkeiten aus aller Welt zu besuchen!

Mitwirkende:

  • Jugend aktiv in Ulm
  • Verein Menschlichkeit
  • Konzertchor Klangreich
  • Verein zur interkulturellen Begegnung in Musik und Gesang e.V.
  • Olimpia Casa, Komposition und Gesang
  • Raphaelle Polidor, Choreografie und Tanz
  • Anna Nunnink, Choreografie und Tanz
  • Hannes Kalbrecht Klavier
  • Edgar Czychow, Schlagwerk und Percussion
  • Schüler*innen der Meinloh Grundschule, der Spitalhofschule, der Valckenburgschule
  • Matthias Kehrle, Bass
  • Georg Hesse, Gitarre
  • Dirigent, Künstlerischer Leiter, Projekteitung und Moderation: Markus Romes

In Arbeit und auch nach der Präsentation immer für interessante Beiträge offen...   Das Projekt

 

DEMOKRATIE LEBT - DURCH DICH!

 

...hier werden nach und nach Inhalte vom aktuellen Stand der Produktion eingepflegt. Es laufen Workshops zu verschiedenen Errungenschaften der Demokratie. Es wird von unterschiedlichsten Menschen und Gruppierungen unserer Stadtgesellschaft komponiert, choreographiert, getextet, geslamt, gesungen und getanzt, auf Basis von persönlichen Erlebnissen und Workshops mit Themen wie Gleichstellung von Mann und Frau, Rassismus, Kinderrechten u.v.m.. Die Ergebnisse werden in einer festlichen Veranstaltung am 15. Mai 2022 um 16 Uhr präsentiert.

 

Unsere aktuellen Workshops:

Ist das wirklich schon die höchste Form von Demokratie, die wir erleben?

Entspricht der aktuelle Stand des demokratischen Zusammenlebens nicht eher unserem evolutionären Zustand als Rudeltier?

Oder könnten wir mehr Demokratie leben als wir denken?

 

Die Menschen und die Affen haben gemeinsame Vorfahren und wer weiß, wohin uns die zukünftige Entwicklung noch führt.

Noch haben die Menschen die beste Staatsform nicht gefunden. Die Demokratie ist jedoch entwickelbar und lebt! Wenn wir - das Volk und die Politiker*Innen - uns beteiligen, können wir diese Form verbessern und erweitern wie ein gemeinsames Kunstwerk.

Ein Kunstwerk, das aus teils sehr leidvoll und hart errungenen Erkenntnissen der Geschichte erwächst, wie ein Baum aus dem Boden der Geschichte.

 

 

 

 

 

Die Skizzen sind vom Schüler Luis Lavadi (16 Jahre),

die Notizen dazu vom Projektleiter Markus Romes.

Die Religionsfreiheit ist für demokratische Staaten ein Muss. Dass man friedliche Koexistenz feiern kann, ist aber noch lange keine Selbstverständlichkeit, denn wie viel Freiheit gewähren sich die Religionen tatsächlich untereinander? Lebt wirklich Toleranz in den Herzen und Köpfen? Wo ist die Grenze für die durch die Demokratie auferlegte Toleranz? Darf man Religionsführer tolerieren, die intolerant sind und sich in ihrem Glauben und Reden insgeheim oft und manchmal auch unverhohlen öffentlich über die anderen erheben und damit sogar bewusst Hass, Zwietracht und sogar Kriege schüren?

Demokratie lebt hier als Baum.

Der Baum mit seinen Bewohnern (im Bild als Affen dargestellt) zeigt so einen Idealzustand, den man hofft, mit der Demokratie zu erreichen, wo man frei seine Meinung sagen darf, in dem Kinder selbstverständlich lernen und spielen dürfen, die Jungen sich um die Alten kümmern so wie diese sich als Eltern um die Jungen gekümmert haben.

Die Baumbewohner können hier ihr Leben selber planen, die Lebensplanung mehr oder weniger verwirklichen und ihren Glauben in friedlicher Koexistenz leben. Es darf frei gelernt, geforscht, geliebt, geglaubt und gelacht werden. Die Bewohner haben es weit gebracht, ihr Baum wird gehegt und gepflegt wie ein guter alter Freund und er wächst und wächst auf dem Boden der Geschichte.

Weil es ihnen so gut geht, zeigt der Mensch neidvoll auf den Baum!

Wir ahnen, wenn wir auf den Baum und seine Bewohner schauen, dass wir zwar viel mehr haben, jedoch gerafft, geplündert, übertrieben, pervers konsumiert haben und die Natur zerstören werden. Langsam dämmert es uns, dass sie eventuell den besseren Weg eingeschlagen haben als wir. Sie betrachten uns mit Neugierde:

Welche werden die nächsten Veränderungen der Menschen auf dem Weg ihrer Evolution sein? Oder werden sie sich tatsächlich selber ihre Lebensgrundlagen immer weiter entziehen und sich aller Freiheiten, Würde, Lebensfreude und weitere Errungenschaften berauben, die sie durch die Demokratie bereits erreicht haben, um endlich auch wieder ein Rudeltier sein zu dürfen?

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